Übermäßige Rohrleitungsschwingungen führen zu kritischen Belastungen. Ungünstige Anregungsmechanismen können durch Schwingungsanalyse gefunden und beseitigt werden.

Mit Messungen der Schwingbeschleunigung, Schwinggeschwindigkeit oder des Schwingweges kann verifiziert werden, ob das Schwingungsniveau von Rohrleitungen und ggf. angeschlossenen Pumpen und Aggregaten innerhalb akzeptabler Grenzen liegt und damit die Dauerfestigkeit gegeben ist.

Selbst wenn bereits festgestellt wurde, dass zu hohe Rohrleitungsschwingungen vorliegen, ist eine Multikanal-Schwingungsanalyse sinnvoll, denn zur effektiven Schwingungsreduktion muss der Anregungsmechanismus bekannt sein. Hierbei ermöglichen Multikanalmessungen, im Gegensatz zu einfachen Handheld-Vibrometern, Modal- und frequenzselektive Analysen.

Typisch sind z.B. durch turbulente Strömung angeregte Schwingungen mit der Eigenfrequenz der Rohrleitung. Schwingungen mit der Eigenfrequenz einer Rohrleitung können bereits durch geringe Anregungen große Auslenkungen verursachen. Rohrleitungsschwingungen können auch durch Pumpen, Verdichter oder Fluidresonanzen erzwungen werden. Schwingungsinduzierte Risse oder Leckagen können sich bilden. Dadurch entsteht eine Betriebsgefahr für technische Anlagen und es können Betriebsunterbrechungen und Folgeschäden verursacht werden.

Instrumentierung an einer Rohrleitung mit Magnetfuß.
Schwingungsmessung in zwei Richtungen.

Lassen Sie sich individuell beraten!